TOP TIPP

Hier findest du unsere Top Empfehlungen für diesen Monat. Wenn du laufend über unsere TOP TIPPS informiert werden möchtest abonniere bitte den KulturlotsInnen Newsletter. Die Preise gelten für Gruppen ab 10 Personen wenn die Führung über die ÖGB Kulturlotsinnen gebucht wird.


FRIDA KAHLO

1. September bis 5. Dezember 2010 im Bank Austria Kunstforum

© Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México

Das Bank Austria Kunstforum präsentiert die erste umfassende Frida Kahlo-Retrospektive in Österreich. Der Mythos um die mexikanische Künstlerin hat globales Format angenommen; Frida ist eine Ikone mit Starcharakter: 

Identifikationsfigur der mexikanischen Kultur, Vorreiterin der feministischen Bewegung, und schillernd exotische Filmvorlage für das Hollywoodkino. Ihr malerisches und zeichnerisches OEuvre zählt zu den komplexesten Kapiteln der Zwischenkriegszeit zwischen Neuer Sachlichkeit und Surrealismus. 

Die Ausstellung umfasst etwa 60 Gemälde und 30 Zeichnungen, ergänzt durch eine repräsentative Auswahl von fotografischem Dokumentationsmaterial, das von Cristina Kahlo, Fridas Großnichte, zusammengestellt wurde. 

 

 

Ort: Bank Austria Kunstforum, Freyung 8, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 1. September bis 5. Dezember 2010
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10.00 - 19.00 Uhr und Freitag 10.00 - 21.00 Uhr
Kosten: 10 € pro Person (statt 10 € Eintritt zzgl. 70€ Führungspauschale)MindestteilnehmerInnenanzahl: 10 Personen

Führungsreservierung nach Absprache mit den ÖGB KulturlotsInnen unter:
01/534 44 39246 oder unter barbara.weber@oegb.at


KASSBACH

©Chili Gallei

KASSBACH stellt einen Typus und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Zustand vor: Den Wiener Kleinbürger, der sich eingekreist und bedroht fühlt von AusländerInnen, den Linken, von einer diffusen, kalten Wirklichkeit, die seinen Werten die Umsetzung versagt. 40 Jahre nach Entstehung des Werkes und mitten im Wiener Wahlkampf geht nun das Rabenhof Theater der Frage nach der zeitlosen Gültigkeit dieses Themas nach.  

Über 1.000.000 Exemplare des Romans wurden in den 70er Jahren weltweit verkauft, die Verfilmung von Peter Patzak ist eines der schonungslosesten cineastischen Werke des österreichischen Nachkriegsfilmes.

mit: Petra Staduan, Joe Ellersdorfer, Hans Piesbergen, Gerald Votava
von: Helmut Zenker, für die Bühne adaptiert von: Jan und Tibor Zenker
Regie und Bühne: Anatole Sternberg

Ort: Rabengasse 3, 1030 Wien
Termine: Do.30.9.2010 oder 
                Do.7.10.2010

Programm:
19.15    Werkeinführung und Führung hinter die Kulissen
20.00 Vorstellungsbeginn
Kosten: 14€ (statt 20€)

Anmeldung unbedingt erforderlich! Beschränktes Kartenkontingent.
01/534 44 – 39 245 oder kristina.zoufaly@oegb.at


BABY DOLL von Tennessee Williams

Copyright: Volkstheater

Daumen lutschend, Cola trinkend, eine klassische Südstaatenunschuld, das ist Baby Doll Meighan, 19. Sie schläft in ihrem Gitterbett und ist mit Archie Lee verheiratet, auf dem Papier zumindest. Archie Lee, ein bankrotter Baumwollfarmer, ist schon etwas in die Jahre gekommen. Ein Nervenbündel. Nicht grundlos, denn laut Vertrag darf die Ehe erst vollzogen werden, wenn Baby Doll 20 Jahre alt ist. Und auch nur, wenn Archie Lee seinem „Baby" ein angemessenes Heim bieten kann. Doch die Möbelpacker sind da und holen das auf Kredit gekaufte Mobiliar ab. Stück für Stück. Ein leer geräumtes Herrenhaus, eine jungfräuliche Braut, die ins Hotel ziehen will, ein hysterischer, eifersüchtiger Gatte: Hier betritt Silva Vacarro die Szene, Sizilianer, elegant, Reitpeitschen schwingend und Manager der konkurrierenden Syndicate Plantage. Dort war in der Nacht zuvor ein Feuer ausgebrochen - Verdacht auf Brandstiftung! Der Kampf der Rivalen beginnt. In der erotisch aufgeheizten Atmosphäre, in der Hitze des Südens, in dem leeren, verfallenden Haus.Macht, Gewalt, sexuelle Obsessionen und Rache, Vendetta - Baby Doll ist das Unterpfand. Archie Lee kommt unweigerlich ins Gefängnis, Vacarro verspricht, irgendwann wiederzukommen. Sie: zurückgelassen, ruiniert, sinnierend: Wir müssen einfach bis morgen warten. Dann wissen wir, ob man sich an uns erinnert oder uns vergessen hat - -Baby Doll27 Wagons Full of CottonThe Unsatisfactory Supper.Hide and SeekBaby Doll

Mit Katharina Straßer, Rainer Frieb, Marcello de Nardo u.a.
Regie: Niels-Peter Rudolph  

Termine:
Dienstag, 5. Oktober 2010
Donnerstag, 11. November 2010 

18.45 Uhr Begrüßung und Einführungsgespräch über das Stück mit dem kaufmännischen Direktor Mag. Thomas Stöphl im Weißen Salon des Volkstheaters
19.30 Uhr Beginn der Vorstellung von BABY DOLL 

Preise 
Kat. II (Parkett 1.-6.R.): Normalpreis: 36,00 / ÖGB-Preis: 28,80 

MindestteilnehmerInnenanzahl: 10 Personen

Kartenreservierung bei den ÖGB KulturlotsInnen


AUSSTELLUNG

©Volkskundemuseum Wien

Anlässlich des 120-Jahr-Jubiläums der internationalen Feier zum ERSTEN MAI zeigt das ÖSTERREICHISCHE MUSEUM FÜR VOLKSKUNDE die Sonderausstellung 

1. MAI -
DEMONSTRATION. TRADITION. REPRÄSENTATION 

30. April bis 12. September 2010  

Anhand der materiellen Kultur dieses Feiertages und seiner visuellen Präsenz in der Öffentlichkeit vermittelt die Ausstellung die sozialen, alltags- und massenkulturellen Aspekte der Maifeiern. Dabei begibt sie sich auf eine epochenübergreifende Spurensuche entlang historischer Meilensteine vom Beginn der Inszenierung des ERSTEN MAI im Jahr 1890 über seine Institutionalisierung bis zu seiner Bedeutung in der Gegenwart. 

Die Idee eines internationalen Aktionstages für die ArbeiterInnen entstand auf dem Gründungskongress der 2. Sozialistischen Internationalen 1889 in Paris, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Französischen Revolution. Die VertreterInnen der französischen ArbeiterInnenbewegung schlugen den 1. Mai als zukünftigen internationalen Kampftag für den Achtstundentag vor. Die Mobilisierung für den 1. Mai 1890 als Kampf- und Festtag des Proletariats funktionierte in vielen europäischen Ländern und sorgte in vielen Staaten für neuen Aufschwung in der ArbeiterInnenbewegung. In Wien und in den meisten Industriestädten Österreichs wurde der ERSTE MAI 1890 für die OrganisatorInnen ein überwältigender Erfolg. 

Die Sonderausstellung anlässlich „120 Jahre 1. Mai“ ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) – von dem die Idee zu diesem Projekt stammt –, dem Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung (VGA) und dem Österreichischen Museum für Volkskunde.  

"Mailuft"
Nach einem Ausstellungsrundgang tauschen wir in angenehmer Atmosphäre bei einem Imbiss (Wein, Saft und Brötchen. Bei Schönwetter im Museumsgarten) unsere Erinnerungen an den 1. Mai und Erfahrungen mit der Interessensvertretung der Arbeiterschaft aus. Was haben wir erreicht? Was wollen wir den Jungen weitergeben?   

Dauer des Programms: 2 Stunden
MindestteilnehmerInnenanzahl: 10 PersonenPreis: 9,00 € p.Person (Eintritt inkl. Führung und „Mailuft“ mit Imbiss im Garten),
ohne Imbiss: 6,5€ p.Person (Eintritt und Führung)
Termin: Reservierung nach Absprache mit den ÖGB KulturlotsInnen. Führung bitte rechtzeitig buchen